AEB - Allgemeine Einkaufsbedingungen (B2B)

Allgemeine Einkaufsbedingungen

1.   Allgemeines
  1. Die Completeorganics GmbH (im folgenden „Completeorganics“) bestellt ausschließlich auf der Grundlage dieser Allgemeinen Einkaufsbedingungen (im Folgenden „AEB“), die Bestandteil des mit dem Lieferanten geschlossen Vertrages werden. Die AEB gelten – auch ohne gesonderte Vereinbarung – für alle künftig mit dem Lieferanten abgeschlossenen Verträge. Sie gelten jedoch ausschließlich gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich- rechtlichen Sondervermögen im Sinne des § 310 1 Satz 1 BGB.
  2. Abweichende oder zusätzliche Geschäftsbedingungen des Lieferanten erkennt Completeorganics nicht an, es sei denn, Completeorganics hätte ihrer Geltung schriftlich Die Bestimmungen von Ziff. 2 Abs. 2 bleiben unberührt.
  3. Im Einzelfall gelten ergänzend die anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen und, bei internationalen Verträgen, die INCOTERMS (2000) der Internationalen Handelskammer in Paris sowie die einheitlichen Richtlinien und Gebräuche für Dokumentenakkreditive (ERA) in der jeweils letzten Fassung.
2.   Bestellungen
  1. Nur schriftliche Bestellungen von Completeorganics sind verbindlich. Änderungen oder Ergänzungen bereits erteilter Aufträge wird Completeorganics schriftlich bestätigen. Die Vorschrift des § 151 BGB ist abbedungen.
  2. Allein die Prokuristen und Geschäftsführer von Completeorganics sind befugt, von Ziff. 1 und Ziff. 2 Abs. 1 dieser AGB abweichende Vereinbarungen mündlich zu treffen.
  3. Nimmt der Lieferant die Bestellung nicht binnen einer Woche ab Zugang an, ist Completeorganics berechtigt, die Bestellung zu widerrufen. Die Bestellung wird auch ohne Widerruf unwirksam, wenn der Lieferant das Angebot von Completeorganics nicht binnen 10 Tagen ab Zugang annimmt. Abrufaufträge aus Rahmenverträgen hat der Lieferant allerdings binnen 1 Werktages zu bestätigen. Zur Wahrung der Frist ist jeweils der Eingang der Erklärung bei Completeorganics erforderlich.
3.   Bestellunterlagen und Muster für Verpackungen

Completeorganics ist und bleibt Eigentümer sämtlicher Unterlagen, Muster und Datenträger, die dem Lieferanten im Rahmen der Geschäftsbeziehung zur Verfügung gestellt werden sowie Inhaber sämtlicher Urheberrechte und sonstiger Schutz- rechte hieran. Der Lieferant ist nicht berechtigt, solche Unterlagen, Muster und Datenträger sowie darauf enthaltene Daten ohne schriftliche Zustimmung von Completeorganics Dritten zur Verfügung zustellen oder zugänglich zu machen. Completeorganics bleibt berechtigt, Unterlagen, Muster und Datenträger jederzeit herauszuverlangen. Macht Completeorganics von diesem Recht auf Herausgabe Gebrauch, so hat der Lieferant auch sämtliche bei ihm vorhandenen Vervielfältigungsstücke von auf überlassenen Datenträgern gespeicherten Dateien zu löschen.

4.   Lieferfristen, Verzug und Rücktritt
  1. Liefertermine und -fristen, die Completeorganics in der Bestellung nennt, sind bindend. Die Bestimmungen des § 376 HGB bleiben unberührt. Das Leistungsinteresse von Completeorganics ist an die Rechtzeitigkeit der Leistung gebunden. Erklärt der Lieferant vor dem im Vertrag bestimmten Termin oder innerhalb einer bestimmten Frist, die Leistung nicht termin- bzw. fristgerecht bewirken zu können, ist Completeorganics berechtigt, aber nicht verpflichtet, hierzu – auch mehrfach – einen neuen Termin zu setzen oder die Frist zu verlängern. In diesem Fall endet das Leistungsinteresse von Completeorganics mit Ablauf des neuen Termins bzw. der verlängerten Frist. Soweit der Lieferant ohne die Bestimmung eines neuen Termins bzw. ohne die Verlängerung der Lieferfrist in Lieferverzug gerät, stehen Completeorganics die sich aus dem Gesetz ergebenden Rechte und Ansprüche wegen Verzuges uneingeschränkt zu
  2. Für die Rechtzeitigkeit der Lieferung ist, sofern nicht ein Anderes vereinbart wird, der Eingang der Ware bei Completeorganics maßgeblich.
  3. Erkennt der Lieferant, dass er vereinbarte Fristen / Termine – gleich aus welchem Grund – nicht einhalten kann, hat er Completeorganics hiervon unverzüglich unter Angabe der Gründe und der voraussichtlichen Dauer der Verzögerung schriftlich in Kenntnis zu setzen.
  4. Bei Lieferverzug ist Completeorganics unbeschadet weiterer gesetzlicher Rechte und Ansprüche berechtigt, nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen vom Kaufvertrag zurückzutreten und Schadensersatz statt der Leistung zu verlan-gen. Diese Rechte stehen Completeorganics auch dann zu, wenn ein Rahmenvertrag abgeschlossen wird, den der Lieferant nur teilweise erfüllt. Schadensersatz statt der ganzen Leistung aus dem Rahmenvertrag kann Completeorganics jedoch nur dann verlangen, wenn Completeorganics an der Erfüllung des Rahmenvertrages kein Interesse mehr hat. Completeorganics ist berechtigt aber nicht verpflichtet, bei Teillieferungen den Rücktritt ganz oder teilweise auf die noch ausstehenden Lieferungen zu beschränken. Der Lieferant gerät in Lieferverzug – sobald ein kalendermäßig be- stimmter oder bestimmbarer Liefertermin überschritten wird – mit erfolglosem Ablauf eines / einer im Vertrag bestimmten Termins / Frist, es sei denn, dass Completeorganics zuvor einen neuen Termin gesetzt oder die Frist verlängert hätte, oder – in allen übrigen Fällen, wenn Completeorganics dem Lieferanten erfolglos eine angemessene Frist zur Leistung oder Nacherfüllung bestimmt hat; soweit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen für den Verzugseintritt eine Fristsetzung entbehrlich ist, gerät der Lieferant nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auch ohne Nachfristsetzung in Verzug.
  5. Completeorganics ist berechtigt, statt der in Abs. 3 genannten Rechte den ihr entstandenen Verzögerungsschaden oder eine Vertragsstrafe in Höhe von 1 % des Bestellwerts für jede angefangene Verzugswoche, maximal jedoch 3 % des Bestellwerts zu Completeorganics ist nicht verpflichtet, sich die Vertragsstrafe bei Annahme vorzubehalten.
5.   Preise und Zahlungsbedingungen
  1. Vereinbarte Preise verstehen sich als Festpreise einschließlich Verpackung. Rechnungen sind in der Währung auszustellen, die wir in unserer Bestellung angeben.
  2. Completeorganics reguliert alle Rechnungen innerhalb von 14 Tagen mit 2 % Skonto bzw. 21 Tage netto nach Eingang der Lieferung Leistung und Rechnungserhalt.
  3. Verzugszinsen werden in Höhe von 4 % bzw. bei Nachweis höherer Schäden entsprechend gezahlt.
  4. Completeorganics ist berechtigt, Forderungen des Lieferanten an uns mit Verbindlichkeiten zu verrechnen, die Completeorganics gegenüber dem Lieferanten hat.
  5. Rechnungen sind digital in einfacher Ausfertigung an:
    Completeorganics GmbH
    Kopernikusstraße 17
    85609 Aschheim
    buchhaltung@completeorganics.de

    zu richten. Das Datum der Bestellung und die Bestellnummer sind unbedingt anzugeben. In der Rechnung dürfen, solange nicht anders vereinbart, nur Liefe- rungen / Leistungen aus einer Bestellung abgerechnet werden.
6.   Gefahrübergang und Eigentum
  1. Die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der Verschlechterung trägt der Lieferant bis zur Übergabe der Ware an Completeorganics. Dies gilt auch im Falle des Versendungskaufs; es sei denn, dass Completeorganics den Transportunternehmer bestimmt hat. Erfüllungsort für die Lieferung ist die jeweils in der Bestellung genannte Lieferanschrift.
  2. Completeorganics akzeptiert lediglich einen einfachen Eigentumsvorbehalt des Lieferanten. Ein verlängerter oder erweiterter Eigentumsvorbehalt wird abgelehnt. Im Falle einer Lieferung unter Eigentumsvorbehalt geht somit das Eigentum an den gelieferten Waren spätestens mit Zahlung des Kaufpreises auf Completeorganics über.
  3. Completeorganics ist berechtigt, Eigentumsvorbehaltsware des Lieferanten im gewöhnlichen Geschäftsgang mit Wirkung für sich zu vermischen, zu vermengen und weiterzuveräußern.
7.   Gewährleistung
  1. Der Lieferant gewährleistet, dass die Ware im Zeitpunkt der Lieferung den in der Bestellung besonders aufgeführten Spezifikationen sowie den übersandten Mustern und den Probelieferungen entspricht. Der Lieferant garantiert weiter, dass die gelieferte Ware den für den Vertrieb und ihre Verwendung geltenden gesetzlichen und behördlichen Bestimmungen entspricht, insbesondere mit den in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union geltenden lebensmittelrechtlichen Vorschriften übereinstimmt, frei von Schwefel (SO2) und sonstigen chemischen Zusätzen sowie rein und frei von Fremdkörpern ist.
  2. Der Lieferant garantiert, dass er die Ware in Verkehr bringen darf, er hieran insbesondere nicht durch behördliche Anordnungen gehindert ist.
  3. Der Lieferant ist verpflichtet, die Ware frei von solchen Rechten Dritter zu verschaffen, die diese gegen Completeorganics erheben können. Der Lieferant garantiert auch, dass die Lieferung als solche sowie die Verarbeitung der Ware nicht gegen Rechte Dritter verstößt. Soweit sich diese Garantie auf ausländische Schutz- rechte bezieht, ist sie auf das Herkunfts- und das dem Lieferanten bekannte Bestimmungsland begrenzt.
  4. Lieferanten, mit denen Completeorganics in ständigen Geschäftsbeziehungen stehen, sind verpflichtet, Completeorganics frühzeitig zu informieren, falls sie beabsichtigen, Produkt- bzw. Verfahrensumstellungen sowie Änderungen der Analysenmethode in Bezug auf von uns bezogene Produkte vornehmen.
  5. Im Falle vom Lieferanten übernommener Garantien stehen Completeorganics die hieraus folgenden Rechte und Ansprüche zu. Jedenfalls stehen Completeorganics die gesetzlichen Gewährleistungsrechte wegen Sach- und Rechtsmängeln ungekürzt zu.
  6. Wählt Completeorganics eine Art der Nacherfüllung und führt der Lieferant diese nicht innerhalb einer von Completeorganics gesetzten, angemessenen Frist aus, lebt das Recht von Completeorganics, zwischen den Abs. 5 genannten Gewährleistungsrechten zu wäh- len, erneut auf. Das gleiche gilt für den Fall, dass der Lieferant die Nacherfüllung ablehnt, eine solche von Completeorganics nicht mehr von Interesse ist oder der Lieferant erklärt, zur Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist außerstande zu. In diesen Fällen hat Completeorganics das Recht, ihren Bedarf auf Kosten des Lieferanten anderweitig zu decken.
  7. Die gesetzlichen Rückgriffsansprüche von Completeorganics gemäß § 478 BGB bleiben unberührt; dem Lieferanten obliegt der Nachweis, dass der vom Verbraucher geltend gemachte Mangel nicht bereits beim Übergang der Gefahr auf Completeorganics vorhanden war.
  8. Die Mängelansprüche i. S. d. Abs. 4 verjähren in 2 Jahren ab Übergabe an Completeorganics. Abweichend hiervon verjähren Ansprüche aus Garantien, soweit nicht ein Anderes vereinbart ist, in der Regelverjährung gemäß §§ 195, 199 BGB in 3 Jahren, Ansprüche wegen Arglist verjähren innerhalb der gesetzlichen Fristen
8.   Produkthaftung
  1. Wird Completeorganics von Dritten mit der Begründung in Anspruch genommen, vom Lieferanten stammende Ware habe ihre Rechtsgüter wie Körper, Gesundheit, Leib und Leben, Eigentum oder sonstige Rechte verletzt oder eine solche Verletzung beruhe auf einem Umstand, dessen Ursache im Herrschafts- oder Organisationsbereich des Lieferanten gesetzt ist, so ist der Lieferant verpflichtet, Completeorganics vollumfänglich von einer solche Inanspruchnahme auf erstes Anfordern freizustellen. Die Verpflichtung zur Freistellung umfasst auch den Ersatz aller Completeorganics durch eine solche Inanspruchnahme entstehenden Kosten (z. B. Personal- oder Rechtsbeistandskosten).
  2. Im Rahmen seiner Haftung für Schadensfälle im Sinne von Abs. (1) ist der Lieferant verpflichtet, etwaige Aufwendungen Completeorganics zu erstatten, die sich aus oder im Zusammenhang mit einer von Completeorganics durchgeführten Rückrufaktion ergeben. Über Inhalt und Umfang der durchzuführenden Rückrufmaßnahmen wird Completeorganics den Lieferanten, soweit möglich und zumutbar, unterrichten und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Die weiteren, sich aus Gesetz oder Vertrag ergebenden Rechte und Ansprüche bleiben Completeorganics vorbehalten.
9.   Mängelrügen
  1. Completeorganics ist nur verpflichtet, bei Anlieferung der Ware Stichproben zu untersuchen. Erkennbare Mängel hat Completeorganics binnen 2 Wochen nach Erhalt, versteckte Mängel binnen 2 Wochen nach deren Entdeckung gegenüber dem Lieferanten zu rügen.
  2. Im Falle der fristgerecht erhobenen Mängelrüge hat der Lieferant die Ware unverzüglich auf seine Kosten abzuholen. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, wird Completeorganics die Ware auf Kosten und Gefahr des Lieferanten einlagern. Hat der Lieferant die Ware binnen drei Wochen nach Absendung der Mängelrüge immer noch nicht abgeholt, darf Completeorganics die Ware nach vorhergehender Androhung vernichten, sofern es sich um verderbliche Ware handelt.
10.  Versandvorschriften
  1. Der Lieferant hat die von Completeorganics auf dem Bestellformular angegebene Bezeichnung (Benennung des Lieferguts, Bestellnummern usw.) zu beachten und in den Versand- und Rechnungspapieren zu vermerken.
  2. Die Lieferanschrift von Completeorganics lautet grundsätzlich:

    Completeorganics GmbH
    Kopernikusstraße 17
    85609 Aschheim

    Completeorganics bleibt berechtigt, abweichende Lieferanschriften / -orte zu benennen.

  3. Die im Zusammenhang mit der Lieferung und Abfertigung der Ware entstehen- den Kosten hat der Lieferant zu tragen. Er darf von Completeorganics insbesondere keine Ablade- und Abfertigungsgebühren, Rollgeld oder sonstige Auslieferungskosten erheben. Der Lieferant ist verpflichtet, eine Transportversicherung auf eigene Rechnung abzuschließen.
  4. Die ordnungsgemäße Auslieferung setzt die Beachtung der Anlieferungsver- merke Geschieht dies nicht, hat der Lieferant etwa entstehende Kosten zu tragen.
  5. Der Lieferant verpflichtet sich, die lebensmittelrechtlichen Vorschriften bei der Verladung und Verschiffung einzuhalten. Soweit nicht individuell andersvereinbart, muss tiefgefrorene Ware zur Einhaltung der Tiefkühlkette während des Transports bei höchstens minus 20° C gehalten werden.Normal gekühlte Ware darf eine Transporttemperatur von 8°C nicht überschreiten. Daneben hat der Lieferant weitere, in den jeweiligen Produktspezifikationen festgelegte Transportbedingungen, insbesondere im Hinblick auf Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit, zu beachten.
11.  Umweltschutz, Arbeitsschutz, Unfallverhütung und Sicherheit.
  1. Der Lieferant ist verpflichtet, alle einschlägigen Rechtsvorschriften und Regelwerke bezüglich Umweltschutz, Arbeitschutz, Unfallverhütung,Transport- und Anlagensicherheit sowie die für Completeorganics entsprechenden standort- und betriebsbezogenen Vorschriften und Anweisungen einzuhalten ein wirksames Managementsystem in den genannten Bereichen zu unterhalten und uns auf Anforderung entsprechende Nachweise zur Verfügung zu stellen bzw. Einsicht zu gewähren.
  2. Verstößt der Lieferant im Falle eines Rahmenvertrages trotz vorheriger Abmah- nung gegen die o. g. Vorschriften, ist Completeorganics berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen und ggf. Schadensersatz zu fordern. Bei erheblichen Verstößen ist eine vorherige Abmahnung entbehrlich.
  3. Der Lieferant akzeptiert eine Beurteilung seiner Umwelt- und Arbeitsschutzlei- stung durch uns (durch Fragebogen, ggf. Audit).
12.  Schutz vor wirtschaftlicher Ausbeutung
  1. Der Lieferant erkennt die Rechte des Kindes nach Artikel 32 der UN-Kinder- rechtskonvention an, vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt und nicht zu Arbeiten herangezogen zu werden, die Gefahren mit sich bringen, die Erziehung des Kindes behindern oder die Gesundheit des Kindes oder seine körperliche, geistige, seelische, sittliche oder soziale Entwicklung schädigen könnten.
  2. Der Lieferant wird alle Gesetze und Rechtsvorschriften beachten, die von Vertragsstaaten der UN-Kinderrechtskonvention zum Schutz von Kindern vor wirtschaftlicher Ausbeutung und von den Mitgliedern der Übereinkommen 138 und 182 der International Labour Organisation über das Mindestalter sowie das Verbot und die Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit erlassen werden.
  3. Der Lieferant erkennt das Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit i. S. Artikel 4 der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten an. Er wird auch alle Gesetze und Rechtsvorschriften beachten, die von den Vertragsstaaten des Übereinkommens über die Sklaverei in der Fas- sung des Zusatzübereinkommens über die Abschaffung der Sklaverei, des Skla-venhandels und sklavereiähnlicher Einrichtungen und Praktiken erlassen werden.
  4. Der Lieferant verpflichtet sich weiter, die vorstehenden Verpflichtungen ein- schließlich dieser Weitergabeverpflichtung seinen Vorlieferanten aufzuerlegen.
13.  Sonstiges
  1. Ansprüche aus nach diesen Allgemeinen Einkaufsbedingungen abgeschlossenen Verträgen kann der Lieferant nur mit vorheriger, schriftlicher Zustimmung von Completeorganics abtreten. Bei berechtigtem Interesse kann der Lieferant die Erteilung dieser Zustimmung verlangen. Dies gilt insbesondere für den Fall der Sicherungsabtretung zur Finanzierung oder bei Vereinbarung eines verlängerten Eigentumsvorbehalts zwischen Lieferant und Vorlieferant.
  2. Completeorganics ist berechtigt, gegen Forderungen des Lieferanten aufzurechnen oder von ihrem Zurückbehaltungsrecht Gebrauch zu machen.
  3. Soweit nicht individuell oder nach diesen Allgemeinen Einkaufsbedingungen anders vereinbart, ist Erfüllungsort für Lieferungen und Zahlungen Aschheim. Die Parteien verpflichten sich, wechselseitig alle kaufmännischen und technischen Einzelheiten, die ihnen im Rahmen der Geschäftsbeziehung bekannt geworden und für Dritte nicht offenkundig sind, vertraulich zu behandeln und keinen Dritten zu offenbaren oder zugänglich zu machen. Completeorganics und der Lieferant werden diese Verpflichtung auch ihren Unterlieferanten und Abnehmern entsprechend auferlegen.
  4. Es findet deutsches Recht – unter Ausschluss der Vorschriften des UN-Kaufrechts - Anwendung.
  5. Gerichtsstand ist München, Completeorganics bleibt jedoch berechtigt, am Sitz des Lieferanten zu klagen. 


hier findest du Leben im Kühlregal

FAQs
Was genau passiert bei der Fermentation?

Fermentation ist ein Prozess, bei dem organische Stoffe (z.B. Kohlenhydrate im Gemüse) durch Mikroorganismen (z.B. unsere Milchsäurebakterien) umgesetzt werden. Verschiedenste, uns sehr bekannte Lebensmittel wie z.B. Käse, Bier, Wein, Kombucha, Sauerteig, Essig, Kefir oder unser altbekanntes Sauerkraut und saure Gurken können daraus resultieren. Aber auch Fleisch oder Fisch kann fermentiert werden – siehe z.B. “Dry-Aged” Fleisch oder Salami.

Im Falle unseres Gemüses wird der biochemische Prozess dadurch angestoßen, dass das Gemüse mehrere Tage bis Wochen bei verschiedenen Temperaturstufen in einer Salzlake vom Sauerstoff abgeschlossen wird. In dieser Umgebung beginnen die, auf und in jedem Gemüse bereits vorhandenen Milchsäurebakterien zu arbeiten und produzieren bei der Spaltung der Kohlenhydrate Milchsäure. Die Milchsäurebakterien machen unser Produkt also lebendig und erfüllen drei Funktionen:

• Die von ihnen produzierte Milchsäure fungiert als natürlicher Konservierungsstoff.
• Somit zeichnen sie sich für den erfrischend sauren Geschmack unseres fermentierten Gemüses verantwortlich.
• Sie erfüllen viele positive Eigenschaften für unseren Körper und unsere Gesundheit.

Sind die Bakterienkulturen nicht gefährlich?

Nein, ganz und gar nicht – das komplette Gegenteil ist der Fall. Viele Studien belegen, dass derartige Ängste nicht angebracht sind, da bei weitem nicht alle Bakterien für unseren Organismus schädlich sind. So sind die meisten unserer lebenserhaltenden Körperfunktionen, allen voran die Verdauung, ohne die Unterstützung von bakteriellen Mikroorganismen gar nicht möglich. Auch wenn es uns nicht so bewusst ist, aber in unserem Körper tummeln sich unzählige gute, sogenannte probiotische Bakterien.
„Probiotische Ernährung“, die aus lebendigen Lebensmitteln wie fermentiertem Gemüse besteht, unterstützt also unseren Körper bei seiner täglichen Arbeit und ist ein wichtiger Zusatz zur, viel zu sterilen und industriellen modernen Ernährung.

Außerdem reduziert die produzierte Milchsäure den PH-Wert unseres Gemüses soweit, dass schädliche Keime wie z.B. Salmonellen oder E-Coli Bakterien keine Chance haben, sich zu bilden – lediglich unsere mikrobiotischen Milchsäurebakterien fühlen sich in dieser Umgebung wohl.

Wie wird unser fermentiertes Gemüse hergestellt?

Bereits vor tausenden von Jahren, als es weder industrielle Herstellung von Lebensmitteln noch künstliche Zusatzstoffe gab, wurde die Methode dazu genutzt, Gemüse haltbar zu machen. Dabei wird das Gemüse zu keinem Zeitpunkt gegart oder erhitzt und ist somit roh behandelt. Es wird lediglich geschält, geschnibbelt, mit den anderen natürlichen Zutaten vermengt und dann in Salzlake eingelegt.

An diesem Prozess hat sich bis heute und bei uns nichts geändert. Unsere Herstellung findet chargenweise in einer kleinen Manufaktur statt. Bei uns laufen die meisten Prozesse in Handarbeit und meist bei echter Vinyl-Musik, deren gute Vibes sich hoffentlich in unser Gemüse übertragen :) Insgesamt erinnert somit – außer hohen Hygiene- und Qualitätsstandards – nur ganz wenig an die moderne Lebensmittelindustrie … und das finden wir auch gut so.

Wo kommen unsere Zutaten her?

Wir verwenden ausschließlich beste, natürliche Zutaten. Soweit es die Erntezeiten von deutschem Gemüse zulassen versuchen wir, unser Bio-Gemüse überwiegend aus regionalem Anbau zu beziehen. Orientalische Zutaten und Gewürze beziehen wir ebenfalls ausschließlich aus Bio-Anbau und fairem Handel.

Da unser Gemüse ohnehin kleingeschnitten und geraspelt wird bemühen wir uns zudem, hauptsächlich “hässlich verwachsenes” Gemüse einzukaufen, das für den Groß- und Einzelhandel direkt nach der Ernte aussortiert wurde und ansonsten auf dem Kompost landen würde.

Wie unterscheidet sich unser Gemüse von handelsüblichen Konserven?

Im modernen Lebensmittelhandel ist „frisch“ fermentiertes Gemüse weitestgehend von Konserven verdrängt worden, die in Massenproduktion hergestellt und vor Auslieferung in die Läden mit Konservierungsstoffen behandelten oder ultrahocherhitzt wurden. Somit entsteht ein Produkt, das bei extrem langer Haltbarkeit ungekühlt im Regal stehen kann – für Hersteller*innen und Handel ein “logistisch einfaches” Produkt. Nachteil ist jedoch, dass dadurch viele Nährstoffe verloren gehen und insbesondere alle probiotischen Milchsäurebakterien abgetötet werden. Auch leidet darunter der Geschmack und die Konsistenz des Gemüses.

Unsere gesunde Alternative findest du ausschließlich im Kühlregal. Den entstehenden Mehraufwand für ein wesentlich komplexeres, lebendiges Produkt nehmen wir gerne in Kauf, da wir nur so die ausgesprochen positiven Eigenschaften unseres Gemüses entwickeln.

Welche positiven Eigenschaften für Körper und Gesundheit können sich durch den regelmäßigen Konsum von fermentiertem Gemüse ergeben?

Wer sich mit gesunder Ernährung beschäftigt, darf das Thema „Fermentation“ auf keinen Fall ignorieren, denn es kann einen wesentlichen Beitrag zu unserer Gesundheit leisten. Bei Integration in die tägliche Ernährung und regelmäßigem Verzehr von fermentiertem Gemüse können sich mehrere positive Eigenschaften für Gesundheit und Körper ergeben.

Fermentiertes …

… ist gut fürs Immunsystem
Im frischen Gemüse vorhandene Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe und Spurenelemete bleiben weitestgehend erhalten und während des Gärprozesses entstehen sogar neue: Vitamin C und A, die sehr selten vorkommenden Vitamine B12 und K2, Omega-3-Fettsäuren, Calcium, wertvolle Enzyme sowie natürlich die aktivierten Bakterienkulturen.

Die probiotischen Milchsäurebakterien stärken und unterstützen die Darmflora und tragen damit zu einer grundlegenden Stärkung des Immunsystems – ausgehend von einem unserer wichtigsten Organe – bei.

… ist gut für Darm und Verdauung – Dein Darm dankt’s Dir
Während der Fermentation werden Kohlenhydrate zu Milchsäure abgebaut, weshalb fermentiertes Gemüse im Vergleich zu Rohkost besser verdaulich und bekömmlicher ist. So kann der Körper die zahlreichen Nährstoffe einer Mahlzeit viel besser verwerten. Im Resultat verspürst Du nach einer Mahlzeit mit fermentiertem Gemüse weniger Völlegefühl und Müdigkeit.

Bei einem „empfindlichen Magen“ wirken sich die Milchsäurebakterien zudem regulierend auf Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder Verstopfungen aus – don’t worry, pooh happy!

… kann dazu beitragen, Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten zu lindern
Über die beschriebenen positiven Eigenschaften für den Darm kann der regelmäßige Konsum von fermentiertem Gemüse chronische Beschwerden wie z.B. Laktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit oder Lebensmittelallergien mildern. Zudem hat fermentiertes Gemüse eine regulierende Wirkung bei (chronischem) Sodbrennen.

… unterstützt beim Abnehmen und Diäten
Langfristig wird unkontrollierter Appetit reduziert, indem „schlechte“ Hefepilze im Darm durch „gute“ Milchsäurebakterien ausgetauscht werden. Wenn die Darmflora im Gleichgewicht ist reduziert sich der Heißhunger auf Kohlenhydrate und Süßes. Fermentiertes Gemüse ist von daher ein ideales Lebensmittel zur Begleitung jeglicher Diät und zur Gewichts- & Fettreduktion im Allgemeinen.

… kann zu einem verbesserten Hautbild beitragen
Milchsäurebakterien tragen dazu bei, den Verdauungstrakt zu entgiften und wirken somit im gesamten Körper entzündungshemmend, so auch bei Erscheinungen wie Akne oder Neurodermitis. Der regelmäßige Verzehr von fermentiertem Gemüse kann also zu einem verbesserten Hautbild führen.

… kann einen Beitrag dazu leisten, schwerwiegenden Krankheiten vorzubeugen
Hier wollen wir uns ganz bewusst nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und keine übertriebenen Heilversprechen ausrufen, folgendes wird jedoch vielfach im Zusammenhang mit probiotischer Ernährung beschrieben:

Neben einem hohen Vitamingehalt sind auch zahlreiche Phytonährstoffe in fermentiertem Gemüse enthalten. Diese bioaktiven Substanzen schreiten in unserem Körper antioxidativ, immunstimulierend und gerinnungshemmend zur Tat. Mit diesen Eigenschaften können sie den wichtigsten aller heutigen Todesursachen wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenwirken.

Ebenfalls weisen jüngste Studien darauf hin, dass der regelmäßige Konsum von probiotischen Lebensmitteln die Gehirnfunktion und kognitive Fähigkeiten verbessert sowie vielleicht sogar das Risiko senkt, an Demenz zu erkranken.
Auch gibt es Erkenntnisse, dass sich der regelmäßige Verzehr von probiotischen Milchsäurebakterien aufgrund der vielmals beschriebenen „Darm-Hirn-Achse“ positiv auf die Stressresistenz auswirkt und sogar bei Depressionen hilft. Anlass hierzu gibt die Produktion von Serotonin im Darm – ein Hormon das sich erwiesenermaßen positiv auf die Gemütslage auswirkt.

Wie viel fermentiertes Gemüse sollte ich pro Tag essen?

Um die volle Kraft von fermentiertem Gemüse zu entfalten solltest du langfristig eine tägliche Ration in deine Ernährung einbauen. Dabei reicht es bereits, ca. einen Esslöffel pro Tag zu verzehren. Spätestens wenn sich der Verdauungstrakt nach einigen Tagen auf die probiotische Ernährung eingestellt hat kann man die tägliche Menge aber ohne jegliche Bedenken nach Lust und Laune erhöhen. Aufgrund des Salzgehaltes solltest du jedoch nicht Unmengen unserer Gläser auf einmal verdrücken.

Bereits Kleinkinder können bedenkenlos fermentiertes Gemüse in Maßen zu sich nehmen – auch hier gilt, auf den Salzgehalt zu achten.

Kann fermentiertes Gemüse erhitzt werden?

Natürlich kann man fermentiertes Gemüse auch zum Kochen verwenden. Z.B. gibt es viele leckere Rezepte mit Sauerkraut oder Kimchi, jedoch gehen die meisten Nährstoffe durch das Erhitzen verloren und somit die gesundheitsförderlichen Eigenschaften unseres fermentierten Gemüses. Insbesondere die probiotischen Milchsäurebakterien sterben ab ca. 60 Grad Celsius ab. Von daher empfehlen wir, unser fermentiertes Gemüse stets „frisch“ und roh zu genießen.

Wie kann Completeorganics in die tägliche Ernährung integriert werden?

Completeorganics – Deine tägliche Portion gesund, direkt aus dem Glas mit langer Haltbarkeit und ohne lästiges Schnippeln – lässt sich ganz einfach in deine tägliche Ernährung einbauen, und zwar als …

… schneller Salat direkt aus dem Glas oder als Zutat für eigene Salatkreationen.

… Beilage zu Fleisch, Geflügel, Fisch oder vegetarischen Gerichten.

… Topping für Stullen, Sandwiches, Wraps, Burger, Tacos etc.

Melde dich zu unserem Newsletter an und du erhältst gratis regelmäßige, einfache Rezepte, die Dich in die Welt des fermentierten Gemüses einführen.

Wie lange sind unsere Fermente haltbar und wie werden sie am besten aufbewahrt?

Wir fermentieren unser Gemüse bei verschiedenen Temperaturstufen über mehrere Wochen. Um den, bei unveränderter Temperatur fortdauernden Fermentationsprozess weitestgehend zu “unterbrechen”, kühlen wir unser Gemüse nach Abfüllung in die Gläser konstant auf unter 8 Grad Celsius herunter.

Spätestens an dieser Stelle bedienen sich die meisten Hersteller von eingelegtem Gemüse unnatürlicher Konservierungsstoffe oder -methoden, um eben keine Kühlkette mehr einhalten zu müssen und jahrelange Haltbarkeit bieten zu können. Unser Gemüse gelangt dagegen entlang einer Kühlkette in das Kühlregal Deines Bio-Markts oder über unsere isolierten Pakete (siehe Infos zu Versand & Zahlung) direkt zu Dir nach Hause. Diese Kühlkette solltest Du auch zuhause, durch Aufbewahrung im Kühlschrank für den gesamten Zeitraum der, auf dem Glas angegebenen Mindesthaltbarkeitsdauer einhalten.

Zudem solltest du stets mit sauberen Gabeln oder Löffeln in das Glas gehen und nicht direkt aus selbigem essen. Beim Wiederverschließen am besten darauf achten, das Gemüse am Glasrand wieder herunter zu drücken, sodass keine einzelnen, am Glasrand in der Luft hängenden Stücke schimmeln können. Wenn Du dies einhälst ist das Gemüse auch nach dem ersten Öffnen noch lange im Kühlschrank haltbar – ungeöffnet sogar mindestens vier Monate.

Bitte beachte aber, dass die Fermentation auch bei reduzierter Temperatur nicht ganz gestoppt wird. Ähnlich einem guten Wein oder Käse kann sich der Geschmack durch fortschreitende Reifung über den Zeitraum der Mindesthaltbarkeit etwas verändern – aus unserer Sicht ist dies aber genau das tolle an unserem Produkt :)

Ist es schlimm wenn die Kühlkette unterbrochen wird?

Einmal fermentiert ist unser Gemüse sehr stabil und hält auch einige Stunden oder gar Tage ungekühlt durch – es ist also überhaupt kein Drama, wenn die Kühlkette einmal unterbrochen wird. Schließlich hatten die alten Seefahrer, die durch mitgeführte Sauerkraut-Fässer, oder Koreanische Reiter, die durch ihr Kimchi in der Satteltasche, diversen Krankheiten und Mangelerscheinungen entgegen wirkten, ebensowenig eine Kühlung wie auch Deine Oma nach dem Krieg keine im Keller hatte, dort aber dennoch über Monate ihr Sauerkraut lagerte.

Trotzdem haben wir uns selbst auferlegt, so gut wie möglich eine Kühlkette einzuhalten. Denn steigende Temperaturen führen zu steigender Aktivität der lebenden Milchsäurebakterien (Probiotika) in unseren Gläsern. Dadurch entstehende Gärgase können dann zum Aufblähen des Deckels und Auslaufen der Lake führen. Wie gesagt macht dies der Haltbarkeit unserer Fermente nichts aus, jedoch möchten wir natürlich, dass Dich unsere liebevoll gestalteten Gläser auch in ordentlichem Zustand erreichen.

Was tun, wenn sich der Deckel wölbt und der Inhalt sprudelt?

Da wir die Fermentation nach Abfüllung in die Einmachgläser nicht durch Erhitzen oder Zuführung von Konservierungsstoffen stoppen, sondern lediglich durch Kühlung reduzieren, können weiterhin Gärgase entstehen, die in Ausnahmefällen zu einer Wölbung des Deckels führen. Vielleicht wird es auch sprudeln, wenn Du das Glas zum ersten mal öffnest – das tut aber auch eine Flasche Sekt.

Darum gilt: if your ferment is sparkling like champagne – please don’t panic, that’s just organic!

All dies sind Zeichen für die Lebendigkeit und Bio-Aktivität unseres Produkts und hinsichtlich des Verzehrs völlig unbedenklich. Bist Du dafür nicht bereit empfehlen wir, weiterhin unspannende, sterile und industriell hergestellte Lebensmittel – dein Darm wird es dir nicht danken ;)

Hilfe, auf meinem Gemüse hat sich eine “weiße Schicht” gebildet – was ist das?

Vermutlich ist das kein Schimmel, sondern lediglich harmlose, natürlich entstandene Kahmhefe. Das kann bei frisch fermentiertem Gemüse gelegentlich passieren. Theoretisch kannst Du die Kahmhefe sogar mitessen, wir empfehlen aber, die “befallene” obere Schicht des Gemüses einfach abzutragen – alles was darunter liegt ist wirklich noch völlig bedenkenlos genießbar.

Wie kann ich meine Completeorganics-Gläser bestmöglich recyclen?

Unsere Sturzgläser musst Du nicht zwingend wegwerfen – in deinem eigenen Haushalt lassen sich unzählige Verwendungsmöglichkeiten finden. Allen voran können die Gläser in der Küche erneut zum Einsatz kommen, z.B. als Trinkgläser für Cocktails, zum Einmachen von Marmelade oder zur Aufbewahrung von Gewürzen. Sollte der Geruch der Fermente nicht aus dem gespülten Deckeln verschwinden, melde dich bei uns und wir legen Deiner nächsten Bestellung gerne einige frische Deckel bei.

Auch kannst du unsere Gläser aus dem Küchengebrauch heraus total kreativ umfunktionieren – ob zur Aufbewahrung deiner Stifte am Schreibtisch, als Windlicht auf dem Balkon oder als Topf für dein Basilikum am Küchenfenster. Nach Anlauf der Startphase wollen wir hierfür alsbald eine Pinterest-Wall erstellen und dort eure kreativen Ideen sammeln.

Solltest Du keine weitere Verwendung für unsere Gläser finden entsorge sie am besten folgendermaßen: Den Deckel separat in den Verpackungsmüll bzw. in den Gelben Sack werfen. Das Glas in den Weißglas-Container, davor jedoch NICHT ausspülen – “löffelrein” reicht aus. Einmachgläser müssen laut unseren Recherchen nicht sauber in die Sortieranlage oder zur Verbrennung. Das überflüssige Spülen verbraucht lediglich Energie und Wasser und belastet die Umwelt durch den Einsatz von Spülmitteln zusätzlich.

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