Ist Kimchi vegan?
Traditionell wird Kimchi in Korea je nach Rezept mit Zutaten wie Fischsauce oder fermentierten Garnelen zubereitet. Daher ist nicht jedes Kimchi automatisch vegan.
Bei Complete Organics setzen wir auf eine rein pflanzliche Rezeptur: Unser Kimchi ist 100 % vegan und kommt ohne tierische Bestandteile und künstliche Zusätze aus. Statt Fischsauce sorgen ausgewählte pflanzliche Zutaten, Gewürze und der natürliche Fermentationsprozess für den charakteristischen Geschmack.
Das Ergebnis: knackiges Gemüse, eine angenehme Säure und jede Menge Würze – direkt aus dem Glas.
Was macht Kimchi so besonders?
Kimchi ist mehr als nur eingelegtes Gemüse. Bei der Fermentation arbeiten Mikroorganismen mit den natürlichen Bestandteilen des Gemüses und verändern dabei unter anderem Geschmack, Aroma und Textur. Was genau dabei passiert, erfährst du in dem Beitrag über Milchsäurebakterien.
Aus frischem Gemüse entsteht so über die Zeit ein Lebensmittel mit ganz eigenem Charakter: säuerlich, würzig, pikant und je nach Rezeptur angenehm umami.
Und genau das macht Fermentation so spannend. Sie ist eine jahrhundertealte Methode, Lebensmittel durch Milchsäuregärung haltbar zu machen und lässt nebenbei ganz neue Geschmackserlebnisse entstehen.
Zeit als Zutat
Auch bei unserem Kimchi spielt Zeit eine wichtige Rolle. Während der Fermentation entwickelt sich das Aroma Schritt für Schritt weiter. Je nach Reifegrad kann das Gemüse dadurch unterschiedlich frisch, knackig, säuerlich oder intensiv schmecken.
Fermentation ist also nicht nur ein Herstellungsverfahren – sie ist Teil des Geschmacks.
Was steckt in veganem Kimchi?
Die Grundlage vieler Kimchi-Rezepte bildet Chinakohl, der für seine zarte Textur und milde Süße bekannt ist. Wir entwickeln außerdem Varianten auf einer Weißkohl-Basis. Dazu kommen je nach Sorte weitere Gemüse wie Karotte, Rettich (Daikon) oder Rote Beete.
Die Kombination von Knoblauch, Ingwer, Chili oder traditionell Gochugaru sorgt für ein unverwechselbares Aroma, das weit über das eines frischen Gemüses hinausgeht.
Anders als bei eingelegtem oder pasteurisiertem Gemüse erfolgt bei der Fermentation keine Hitzebehandlung. Dadurch bleiben die im Prozess entstandenen aktiven Kulturen und natürlich die Nährstoffe und Vitamine aus dem Gemüse erhalten.
Zu was passt veganes Kimchi?
Die vielleicht beste Eigenschaft von Kimchi: Es lässt sich erstaunlich vielseitig kombinieren. Ein paar Löffel reichen oft schon, um einfache Gerichte mit mehr Würze, Säure und Textur geschmacklich auf ein neues Level zu heben.
Veganes Kimchi eignet sich hervorragend als Beilage zu Reisgerichten, Nudelgerichten und Bowls, verleiht Sandwiches und Burgern eine frische, würzige Note und rundet Pfannengerichte geschmacklich ab. Besonders beliebt ist die Kombination mit asiatisch inspirierten Rezepten, aber auch kreative Fusion-Küchen profitieren vom intensiven Aroma des fermentierten Gemüses. Hier auf unserem Blog findest du zahlreiche Inspirationen und Rezepte, mit denen du deine Ernährung abwechslungsreich und ausgewogen gestalten kannst.
Fermentation: ein Verfahren mit Geschichte
Fermentieren ist kein neuer Food-Trend. Menschen auf der ganzen Welt nutzen das Verfahren schon seit Jahrhunderten, um Lebensmittel zu verarbeiten und länger haltbar zu machen.
Kimchi gehört zu den bekanntesten Beispielen. Dabei gibt es nicht das eine Kimchi: Je nach Region, Saison und Zutaten entstehen ganz unterschiedliche Varianten – mit verschiedenen Gemüsesorten, Gewürzen, Schärfegraden und Reifezeiten.
Was sie verbindet, ist das traditionelle Herstellungsverfahren. Hierbei verändert sich das Gemüse: Die Säure nimmt zu, Aromen verbinden sich miteinander und die Textur entwickelt ihren eigenen Charakter. So entsteht ein spannendes Zusammenspiel aus sauer, salzig, scharf, würzig und umami. Das macht Kimchi zu einer interessanten Zutat für alle, die beim Kochen gerne mit Kontrasten experimentieren.
Fermentation und Nachhaltigkeit
Fermentation hat auch aus kulinarischer Sicht eine spannende Verbindung zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln.
Das Verfahren ermöglicht es, Gemüse über einen längeren Zeitraum zu verarbeiten und haltbar zu machen. Traditionell spielte dabei auch die Nutzung saisonaler Ernten eine wichtige Rolle.
Für uns ist Fermentation deshalb nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch eine Art, Lebensmittel mit Zeit und handwerklicher Sorgfalt zu verarbeiten.
Veganes Kimchi selber machen – oder direkt genießen?
Kimchi selbst zu fermentieren ist ein schönes Projekt für alle, die gerne ausprobieren und experimentieren. Vom Vorbereiten des Gemüses über das Ansetzen der Würzmischung bis zur Fermentation gibt es einiges zu entdecken.
Wer es unkomplizierter mag, findet bei uns sofort fertiges, hochwertiges veganes Kimchi. So kannst du ohne Aufwand die Vorteile von fermentiertem Gemüse genießen und deine Mahlzeiten direkt mit unseren veganen Kimchis aufwerten.
So lagerst du Kimchi richtig
Kimchi ist ein fermentiertes Lebensmittel und entwickelt sich auch nach der Abfüllung weiter. Eine niedrige Temperatur verlangsamt die weitere Fermentation.
Bei Complete Organics fermentieren wir unser Gemüse über mehrere Wochen bei unterschiedlichen Temperaturen. Nach der Abfüllung kühlen wir es auf unter 8 °C herunter, um den Fermentationsprozess zu verlangsamen. Anders als viele Lebensmittelproduzenten verzichten wir auf künstliche Konservierungsstoffe oder -methoden, die eine Kühlung überflüssig machen und lange Haltbarkeit ermöglichen. Stattdessen gelangt unser Gemüse über eine durchgängige Kühlkette entweder in das Kühlregal deines Supermarkts oder direkt zu dir nach Hause – sicher verpackt in unseren isolierten Versandboxen.
Natürlich fermentiertes Kimchi sollte also durchgehend gekühlt gelagert werden. Wenn du diese Tipps beachtest, bleibt das fermentierte Gemüse nach dem Öffnen lange haltbar.
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Im Kühlschrank lagern: Halte die Kühlkette auch bei dir zu Hause ein, indem du das Glas immer im Kühlschrank aufbewahrst.
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Sauber arbeiten: Nimm zum Entnehmen am besten sauberes Besteck und vermeide es, direkt aus dem Glas zu essen. So gelangen möglichst wenige zusätzliche Mikroorganismen ins Glas.
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Gemüse unter der Lake halten: Achte beim Verschließen darauf, dass keine Gemüsestücke am Glasrand hängen. Drücke sie bei Bedarf unter die Lake, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Der Geschmack darf sich verändern
Auch im Kühlschrank kommt die Fermentation nicht vollständig zum Stillstand.
Wie bei gutem Wein oder Käse reift unser Gemüse weiter, wodurch sich der Geschmack im Laufe der Zeit leicht verändern kann. Aus unserer Sicht macht das genau den besonderen Reizfermentierter Lebensmittel aus: Unser Kimchi ist kein statisches Produkt, sondern entwickelt sich mit der Zeit weiter.
Kimchi ist vegan – und vor allem vielseitig
Unsere veganen Kimchis eignen sich ideal für die schnelle Küche: Glas öffnen, auf dem Teller anrichten, fertig. Ob klassisch zu Reis, als Topping für eine Bowl, auf dem Burger oder direkt aus dem Glas – Kimchi bringt Farbe, Säure und Würze in ganz unterschiedliche Gerichte.
Lust auf mehr Fermentation? Entdecke unsere große Auswahl an einfachen und leckeren Rezepten und finde deine Lieblingskombination.


