Fermentieren
Fermentieren erlebt derzeit ein beeindruckendes Comeback. Was früher eine alltägliche und notwendige Methode war, um frische Lebensmittel ohne Kühlung haltbar zu machen, gilt heute als moderner Ernährungstrend und als fester Bestandteil einer bewussten, naturverbundenen Küche.
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Fermentieren: Die älteste Methode der Haltbarmachung neu entdecken
Immer mehr Menschen entdecken die Fermentation neu - nicht nur wegen der Haltbarkeit, sondern auch wegen des einzigartigen Geschmacks, der gesundheitlichen Vorteile und der ursprünglichen Verbindung zu Lebensmitteln.
Doch das traditionsreiche Verfahren der Fermentation ist weit mehr als nur ein handwerklicher Prozess. Es verwandelt Gemüse, Früchte oder Getränke in schmackhafte, lebendige und nährstoffreiche Lebensmittel. Es entwickeln sich neue Aromen, eine angenehme Säure entsteht und wertvolle Mikroorganismen bilden sich. Wer einmal verstanden hat, wie einfach Fermentation entstehen kann, dem eröffnet sich eine kulinarische Welt voller Möglichkeiten - von klassischem Sauerkraut über Kimchi bis hin zu kreativen Eigenkreationen.
In diesem ausführlichen Ratgeber erfährst du, was Fermentation ist, wie wilde Fermentation funktioniert, welche Arten der Fermentation es gibt und wie du selbst Gemüse ganz einfach fermentieren kannst – Schritt für Schritt und garantiert gelingsicher.
Was bedeutet fermentieren?
Fermentieren bezeichnet einen natürlichen biochemischen Prozess, bei dem Mikroorganismen – meist Milchsäurebakterien – Zucker in Säuren, Gase oder Alkohol umwandeln. Durch dieses milde „Gären“ entsteht ein saures Milieu, das Lebensmittel nicht nur konserviert, sondern auch geschmacklich verändert.
Während des Prozesses wachsen die nützlichen Bakterien, die sich bereits auf dem Gemüse befinden, und beginnen, dessen Bestandteile umzubauen. Dadurch entwickelt sich der typische leicht säuerliche Geschmack fermentierter Lebensmittel – von Kimchi über Sauerkraut bis hin zu Joghurt, Kombucha, Miso oder Tempeh.
Fermentieren ist jedoch nicht nur ein faszinierender Prozess, sondern bietet auch ganz konkrete Vorteile für Alltag, Küche und Gesundheit. Von der natürlichen Haltbarmachung über geschmackliche Vielfalt bis hin zur Unterstützung des Körpers – die Gründe, Lebensmittel zu fermentieren, sind ebenso vielseitig wie überzeugend. Genau diese Vorteile machen Fermentation heute wieder so relevant und beliebt.
Warum fermentieren? Die wichtigsten Vorteile
1. Natürlich haltbar machen
Konservierung durch Milchsäure ist eine der sichersten Methoden, um Lebensmittel lange zu lagern. Das saure Milieu verhindert die Bildung schädlicher Keime – ganz ohne Zusatzstoffe, künstliche Konservierungsmittel oder aufwendige technische Verfahren.
2. Volle Nährstoffkraft
Vitamine bleiben beim Fermentieren hervorragend erhalten. Oft wird das Gemüse durch den natürlichen Prozess sogar nährstoffreicher, da Enzyme, bioaktive Stoffe und zusätzliche Vitamine neu entstehen und besser verfügbar werden.
3. Probiotische Power
Milchsäurebakterien fördern eine gesunde Darmflora. Regelmäßig fermentierte Lebensmittel zu essen kann die Verdauung unterstützen, das Immunsystem stärken und das allgemeine Wohlbefinden positiv beeinflussen.
4. Mehr Geschmack
Fermentation verleiht Lebensmitteln Tiefe, Komplexität und Umami. Jedes Ferment entwickelt seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter und lässt sich individuell an den persönlichen Geschmack anpassen.
Wilde Fermentation: Ganz ohne Starterkultur
Die meisten Gemüsesorten lassen sich durch sogenannte wilde Fermentation konservieren. Das bedeutet: Du brauchst keine zusätzliche Kultur, denn alle nötigen Milchsäurebakterien befinden sich bereits auf dem Gemüse.
Das einzige, was du tun musst, ist:
- das Gemüse gründlich reinigen, schneiden und salzen,
- dafür sorgen, dass die Flüssigkeit das Gemüse vollständig bedeckt,
- das Ganze mehrere Tage bis Wochen fermentieren lassen.
Die Mikroorganismen übernehmen den Rest – einfacher geht’s kaum.
Die drei wichtigsten Arten der Fermentation
Es gibt zahlreiche Arten der Fermentation, doch im Haushalt spielen vor allem drei eine Rolle:
1. Milchsäuregärung (Lacto-Fermentation)
Die klassische Methode für Gemüse wie Chinakohl, Gurken, Karotten, Rettich, Rote Beete oder Weißkohl.
→ Das Ergebnis: ein säuerliches, knackiges und probiotisches Lebensmittel.
2. Alkoholische Fermentation
Hefe wandelt Zucker zu Alkohol und Kohlendioxid um.
→ Beispiele: Wein, Bier oder fermentierte Säfte.
3. Essigsäuregärung
Aus Alkohol wird Essigsäure - ideal für Kombucha oder Essig.
→ Das Ergebnis: säuerliche, haltbare Getränke und Würzmittel.
In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf den wichtigsten Haushaltsprozess: die Fermentation von Gemüse.
Gemüse fermentieren: So gelingt’s Schritt für Schritt
Fermentieren klingt komplex, ist aber unkompliziert, wenn du einige Grundregeln beachtest.
1. Welches Gemüse eignet sich zum Fermentieren?
Fast alle Sorten sind geeignet. Besonders gut funktionieren:
-
Chinakohl
-
Weißkohl
- Karotten
-
Rote Beete
- Radieschen
-
Blumenkohl
-
Gurken
-
Rettich
- Ingwer
- Knoblauch
- Zwiebeln
Tipp: Vermeide sehr weiches Gemüse wie Tomaten – sie verlieren schnell Struktur.
Wenn du weiches Gemüse trotzdem fermentieren willst, dann kombiniere es mit härteren Sorten oder fermentiere es gehobelt in einem Glas.
2. Vorbereitung: Schneiden, hobeln, reiben
Je feiner das Gemüse zerkleinert ist, desto schneller läuft die Fermentation ab. Ganze Stücke benötigen mehr Zeit, bleiben aber bissfester.
3. Die richtige Menge Salz (Faustregel 2%)
Salz schützt das Ferment vor unerwünschten Mikroorganismen und unterstützt die Bildung von Milchsäure.
Ein bewährtes Grundverhältnis: 2% Salz auf das Gesamtgewicht des Gemüses.
Beispiel: 1000 Gramm Gemüse → 20 Gramm Salz
Die Faustregel von 2% Salz auf das Gesamtgewicht des Gemüses solltest du dir beim Fermentieren dringend merken - er entscheidet über Geschmack und Sicherheit.
4. Mit Flüssigkeit bedecken: Der wichtigste Schritt
Damit Fermentation entstehen kann, muss das Gemüse komplett von Flüssigkeit bedeckt sein. Das verhindert Schimmel und sorgt dafür, dass nur die guten Milchsäurebakterien arbeiten.
Du kannst wählen zwischen:
- Eigenlake (entsteht durch Salzen und Kneten)
- Salzlake (1 Liter Wasser + 20–30 g Salz)
Die Liter Wassermenge ist entscheidend, wenn du Salzlake herstellst.
Verwende am besten ungechlortes Wasser.
5. Fermentieren lassen: Temperatur & Dauer
Nach dem Befüllen:
- Glas fest verschließen
- Bei Zimmertemperatur 4–7 Tage gären lassen
- Danach kühler lagern (zum Beispiel im Kühlschrank)
Jetzt beginnt der Zauber: Mikroorganismen bauen Zucker ab und erzeugen ein saures Milieu. Dabei entstehen kleine Bläschen, der typische Duft – und schließlich köstlich fermentiertes Gemüse.
Woran du erkennst, dass die Fermentation gelungen ist
- Leicht säuerlicher, frischer Geruch
- Sprudelnde Aktivität in den ersten Tagen
- Knackige Konsistenz (bei hartem Gemüse)
- Kein Schimmel, kein Fäulnisgeruch
Das Ergebnis sollte lebhaft, würzig und angenehm sauer schmecken.
Häufige Fehler beim Fermentieren und wie du sie vermeidest
-
Das Gemüse war nicht vollständig bedeckt
→ Immer mit ausreichend Lake auffüllen.
-
Zu wenig Salz
→ Mindestens 2 %, bei sehr weichem Gemüse auch 2,5–3 %.
-
Zu warm gelagert
→ Durch zu hohe Temperaturen kann das Ferment weich werden oder übergären.
-
Schimmel auf der Oberfläche
→ Meist ein Zeichen von Sauerstoffkontakt – Beschwerer verwenden.
Welche fermentierte Lebensmittel gibt es noch?
Neben fermentiertem Gemüse zählen auch Getränke wie Kombucha und Wasserkefir, Milchprodukte wie Joghurt, Käse und Milchkefir sowie Sojaprodukte wie Tempeh, Miso und Natto zur vielfältigen Welt der fermentierten Lebensmittel, die weltweit geschätzt und regelmäßig verzehrt werden.

Fermentiertes Gemüse im Alltag: So kannst du es verwenden
Sobald du dein erstes Glas erfolgreich fermentiert hast, eröffnen sich viele kreative Einsatzmöglichkeiten:
- Als Snack oder Beilage
- Auf Reis-, Nudel- oder Bowl-Gerichten
- Auf Flammkuchen, Quiche oder Pizzen
- Als Topping für Suppen
- In Burgern, Sandwiches oder Wraps
- Pur aus dem Glas als frischer Kick
Fermentierte Lebensmittel sind vielseitig, aromatisch und passen zu nahezu jeder Mahlzeit. Für mehr Inspiration, findest du hier viele einfache, leckere und darmfreundliche Rezept mit fermentiertem Gemüse.
Fazit:
Fermentieren ist einfach, gesund und unglaublich vielseitig
Ob du wilde Fermentation ausprobierst oder kreative Mischungen entwickelst – fermentieren bringt Geschmack, Gesundheit und Spannung in die Küche. Mit ein paar Grundregeln kannst du Gemüse fermentieren, das lange haltbar ist und voller lebendiger Mikroorganismen steckt.
Alles, was du dafür brauchst, sind Gemüse, Salz und 1–2 Liter Wasser – und ein wenig Geduld.
Fermentation ist eine der natürlichsten und leckersten Methoden, Lebensmittel zu veredeln und länger haltbar zu machen. Wenn du einmal begonnen hast, wirst du ganz sicher feststellen: Die Welt der Fermentation ist endlos und macht regelrecht süchtig.
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Let customers speak for us
from 1042 reviewsDas Kimchi ist schön würzig und nicht zu scharf, auch super auf dem Sandwich! Der Hammer war bisher allerdings das Gurken Kimchi!!! Bitte nehmt das generell ins Sortiment auf.
Ich mag fast alle Sorten von Kimchi bei complete organics und bestelle regelmäßig dort, aber das Mediterrane ist mittlerweile mein Favorit geworden. Zusammen mit den Oliven drin einfach lecker! 😍
Sehr gutes Kimchi, aromatisch aber überhaupt nicht scharf, für mich die beste Sorte
Verwende ihn hauptsächlich als Brotaufstrich. Auf einem Sauerteig Roggenbrot mit Humus sehr lecker. Sicherlich auch in Salat und Nudelgerichten gut zu verwenden
Sehr gute harmonische Kombination. Es schmeckt einfach köstlich, nicht zu scharf.
Es ist passt auch sehr gut zu Pasta. Ich hatte erst zwei Gläser davon zum Probieren mitbestellt und war so begeistert, dass ich weitere Gläser nachbestellt habe.
Bitte im Sortiment behalten!
Sehr intensiver Geschmack nach diversen Gemüsegarten mit ganz leichter sehr angenehmer Schärfe. Das Kimchi erinnert mich ein bisschen an griechisches eingelegte Gemüse, nur besser
Das Kimchi ist sehr intensiv im Geschmack. Wir mögen die meditterane Küche. Deshalb gehört es zu unseren Favoriten.
Ich habe dieses Kimchi probiert und könnte geradezu süchtig danach werden! Es ist frisch, mild und mediterran köstlich. Einfach zwei Löffel auf eine Sauerteigstulle, frische kleingewürfelte Tomaten in etwas Olivenöl drüber und fertig ist der perfekte schnelle Snack. Wer mag, streicht sich noch einen veganen Brotaufstrich drunter. Himmlisch leicht und lecker!
Seit wir das Rote Beete Kimtchi entdeckt haben, ist es aus unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Es ist sooo lecker, wir haben es immer vorrätig und all unsere Gäste kaufen es inzwischen ebenfalls.
Ein sehr leckeres Ferment,das mich vor allem wegen der sehr milden Schärfe überzeugt hat.Außerdem meines Erachtens besonders empfehlenswert,weil mehrere Gemüsesorten fermentiert werden und es dadurch vollmundiger schmeckt.
Ich hätte nie erwartet, dass das eine meiner Lieblingssorten wird. Aber irgendwie passt es zu so vielen Gerichten (Bratkartoffeln, Veggie-Frikadelle) und auch die Kombination von Oliven und Sauerkraut/Kimchi ist überraschend stimmig. Nur die ganzen Pfefferkörner bräuchte ich nicht darin, wenn man darauf beißt, ist das nicht so cool. Hier empfiehlt es sich, diese vorher rauszupulen.
Kann ich nicht, denn es war ein Weihnachtsgeschenk.Vielleicht ein neuer Kunde für Sie!
Man fühlt sich mit einer Gabel voll im Mund sofort ans Mittelmeer versetzt. Das bringt gleich Entspannung in den Alltag.
Super aromatisch.


